Dematic optimiert in Kollaboration mit STILL Kleinteile-Lager von Siemens

Entwicklung, Engineering, Produktion, Prüfung und Vorinbetriebnahme – das Siemens-Werk für Kombinationstechnik in Chemnitz (Siemens WKC) ist führend im Schaltanlagenbau für Werkzeug- und Produktionsmaschinen in Europa. Hier fertigt der Technologiekonzern modernste elektrische Ausrüstungen sowie Baugruppen und Geräte für den weltweiten Bedarf von Maschinen- und Anlagenbauern. Dazu zählen auch Projekte im Logistik- und Automotive-Bereich. Allerdings hatte das bisherige manuelle Fachbodenlager für Kleinteile seine Kapazitätsgrenzen erreicht, weshalb Siemens WKC auf der Suche nach einem effizienteren Lagersystem war.

Beitrag: Redaktion.

Das Unternehmen entschied sich auf ein Ware-zur-Person-Stückgut-Kommissioniersystem von AutoStore® umzustellen. Die Konzeption des neuen Logistikkonzeptes erfolgte durch den langjährigen Partner, die Still Intralogistik-Beratung. Diese umfasste die Automatisierung des Kleinteile-Lagers durch die AutoStore®-Anlage. Mit der Installation des kompakten Stückgut-Kommissioniersystems sowie der direkten Anbindung an die Fördertechnik beauftragte Siemens im Weiteren den Intralogistikspezialisten Dematic. Rund 46.000 Schaltanlagen und kundenspezifische elektronische Komponenten für den weltweiten Markt werden im Siemens WKC jährlich gefertigt. Im Lauf der Jahre haben sich durch die erhöhte Auftragslage Volumen und Durchsatz im Lager der Betriebsstätte Leipziger Straße deutlich erhöht. Dadurch wurde eine Reorganisation der gesamten Lagerbewirtschaftung erforderlich: „Bis dahin haben wir noch mit einem manuellen Modulregallager gearbeitet“, berichtet Carsten Sambo, Leiter Inbound-Logistik, Siemens WKC. Das ehemalige manuelle Lager genügte den aktuellen Ansprüchen jedoch nicht mehr.

Automatisierung des Produktionslagers mit AutoStore®
Siemens initiierte deshalb die Suche nach einer neuen Lösung: „Unser Ziel war es, Planung und Fertigung möglichst effizient zu gestalten. Gleichzeitig sollte die Durchlaufzeit reduziert und natürlich die Kosten gesenkt werden“, erläutert Carsten Sambo. Eine weitere Vorgabe war: Die neuen Lagersysteme sollten samt Fördertechnik auf der gleichen Stellfläche im bestehenden Gebäude und während des laufenden Betriebs installiert werden. Als langjähriger Partner von Siemens hatte zunächst die Still Intralogistik-Beratung die Ausplanung des Logistikkonzepts übernommen. Diese beinhaltete die Automatisierung des Kleinteilelagers durch ein AutoStore®-System, um die Versorgung der Produktion mit Kleinteilen zu verbessern.

„Im Siemens Werk Bad Neustadt (EWN) haben wir bereits sehr gute Erfahrungen mit diesem Lagersystem sammeln können“, so Carsten Sambo. Im Vergleich zum vorherigen manuellen System, kann ein bis zu viermal größerer Bestand untergebracht werden. Bereits nach kurzer Einführungsphase erreichte das Siemens WKC zudem eine Kommissionierleistung von 75 Auslagerungspositionen (AP) pro Stunde und Mitarbeiter. Diese lag zuvor bei lediglich 30 AP. Mithilfe der Anlage soll diese Leistung noch um mindestens weitere 15 Prozent gesteigert werden.

Als weltweiter Distributionspartner von AutoStore® und mit entsprechend großer Erfahrung und Expertise wurde Dematic hinzugezogen. Die KION-Konzernschwester wurde als System-Integrator von Siemens beauftragt, AutoStore® und eine direkte Anbindung der Dematic-Fördertechnik für eine weitest-gehende Automatisierung des Materialflusses und damit eine optimale Produktionsversorgung zu implementieren. Ein großer Vorteil der Stückgut-Kommissionierlösung ist, dass sie nur wenig Platz benötigt. Den gewonnenen Raum kann Siemens für die Lagerung größerer Materialpositionen, wie bzpw. Gehäuse für Schalt-anlagen nutzen. STILL lieferte für das Lager eine Regalanlage für circa 12.000 Stellplätze sowie 2.100 Quadratmeter Bühnenfläche als Teil des logistischen Gesamtkonzepts.

Kapazitäten deutlich erhöht.
Das von Dematic implementierte Fördersystem verfügt über zwei Ebenen. Im Wareneingang werden eingehende Pakete zunächst gescannt und über einen Lift in die obere Ebene transportiert. Dort wird die Ware automatisch und zufällig an den acht Umfüllstationen verteilt. Über die untere Ebene wiederum gelangen leere AutoStore®-Behälter zu den Arbeitsplätzen. Nach der Befüllung werden die Behälter zum automatischen Kleinteilelager befördert. Um sicherzustellen, dass diese das zulässige Maximalgewicht von 30 Kilogramm nicht überschreiten, erfolgt zuvor eine Gewichtskontrolle. Über Transferzellen werden Behälter selbsttätig und in einem Schritt von den AutoStore® -Robotern abgegeben und aufgenommen. Das kompakte Kleinteilelager AutoStore® selbst nimmt lediglich eine Fläche von 760 Quadratmetern ein. Es umfasst insgesamt mehr als 45.000 Behälter, die in verschiedene Fächer unterteilt sind und so mehrere unterschiedliche Produkte aufnehmen können.

Mit dem Abruf aus der Produktion startet der Kommissionier-Prozess, also die Bereitstellung der Ware an die interne Logistik, die die Materialien produktionsgerecht aufbereitet und für die Fertigung bereitstellt. Die Zusammenstellung der Aufträge erfolgt durch 34 mobile Roboter, die auf der Oberseite des AutoStore®-Systems fahren. Sie holen die Kisten aus dem Grid und bringen sie der Reihe nach an den Port, sodass die Mitarbeiter unterbrechungsfrei ihrer Kommissioniertätigkeit nachgehen können. Zuvor mussten sie hierfür lange Strecken zurücklegen, um die einzelnen Artikel zu kommissionieren. Mit derselben Zahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann Siemens dank AutoStore® nun mehr Aufträge in kürzerer Zeit abwickeln. „Gleichzeitig sorgt das System für deutlich weniger Fehler bei der Zusammenstellung“, so Carsten Sambo.

Für die Zukunft gerüstet
In der AutoStore®-Anlage können auf derselben Stellfläche ein bis zu vier Mal größerer Bestand untergebracht werden als in herkömmlichen Lagersystemen. „Der Vorteil des Systems ist die maximale Verdichtung des Lagers. Denn das Besondere an diesem Cube-Storage-System ist ein sich selbsttragendes Aluminium-Raster (Grid), dessen modularer Aufbau es erlaubt, Behälter dicht neben- und übereinander zu stapeln. Darüber hinaus ist es dezentral organisiert. Das heißt, fällt ein Roboter aus, läuft das System weiter, ohne das es zu einem Ausfall kommt“, erklärt Carsten Sambo und fügt an: „Im AutoStore® haben wir täglich Abrufe von über 7.000 verschiedenen Kommissionier-Positionen. Um morgens schnell auf die benötigte Ware zugreifen zu können, haben wir eine Prognose-Funktion für die Auslagerung bzw. Nachtschicht-Umlagerung programmiert.“ Über Nacht wird der Bedarf für den nächsten Tag geprüft. Die ermittelten Materialien werden aus den untersten Ebenen der AutoStore-Anlage in den oberen Bereich des Grids umgelagert. „Somit ist gewährleistet, dass mit dem Beginn der Frühschicht schnell auf die erforderlichen Behälter zugegriffen werden kann.“ Das Konzept zum Ablauf der neuen Intralogistik wurde in enger Kollaboration aller Beteiligten entwickelt. Am Ende zieht Carsten Sambo folgendes Resümee: „Mit dem neuen Lager sind wir für die Zukunft bestens gewappnet, da dessen Skalierbarkeit schon bei der Planung berücksichtigt wurde. Die Lager- und Kommissionier-Kapazitäten zu steigern sowie das Handling und die gesamte Lagerbewirtschaftung effizienter zu gestalten, wurden bestens erfüllt.“ Das die Produktionsversorgung störungsfrei aufrechterhalten werden konnte, war für den Projektleiter von Siemens ein persönliches Highlight. (RED)

 

 

Quelle: LOGISTIK express Journal 2/2022

LogiMAT: Geballte Fachkompetenz rund um Stapler und Co.

Auf der Internationalen Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement präsentieren die weltweit führenden Flurförderzeuge-Hersteller dem internationalen Fachpublikum die aktuellsten Neuentwicklungen und Produktinnovationen im Bereich der mobilen Lagertransporte. Der kompakte Überblick mit zahlreichen Premieren untermauert den Stellenwert der LogiMAT als international bedeutendste Fachmesse der Branche.

Mit den Exponaten, die die Aussteller der Flurförderzeuge-Branche auf der LogiMAT 2022 vorstellen, unterstreicht die Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement aktuell prägende Branchentrends. Hintergrund: Der globale Material-Handling-Markt hat im Jahr 2021 erneut die Dynamik der Vorjahre übertroffen. Alle namhaften Hersteller weisen in ihren Jahresbilanzen ein deutlich zweistelliges Wachstum aus. Jungheinrich etwa verzeichnet für 2021 „das erfolgreichste Geschäftsjahr in seiner Unternehmensgeschichte“. Der Auftragseingang stieg um 45 Prozent. Die Kion Group, unter anderem mit den Konzerntöchtern Linde Material Handling, Still GmbH und Baoli EMEA S.p.A. auf der LogiMAT 2022 vertreten, vermeldet für das abgelaufene Jahr im Bereich Industrial Trucks & Services (ITS), zu dem die Flurförderzeuge und verbundenen Dienstleistungen in der Group zählen, beim Neufahrzeuggeschäft ein Plus von 40,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt legte die Zahl der Neubestellungen im Vorjahresvergleich um 51,0 Prozent zu. Größtes Wachstum bei den Auftragseingängen weisen dabei die Gegengewichtsstapler auf – mit einem spürbaren Trend Richtung Elektrostapler.

Diese positiven Bilanzen, das belegen die Aussteller der FFZ-Branche mit ihren Exponaten auf der LogiMAT 2022, bilden zugleich mehrere aktuelle Trends im FFZ-Segment ab. Zum einen sind Mobilität und Materialflüsse im Lager offenbar weiterhin gestützt auf den Einsatz von Flurförderzeugen: Geräte der Klassen 1 bis 3 wie etwa Hubwagen, Routenzüge, Gegengewichts-, Deichsel-, Gelenk- und Schubmaststapler oder Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF). Zweitens werden sie technologisch, über die unterschiedlichen Handlings- und Staplerprozesse hinweg, elektromotorisch unterstützt und zunehmend automatisiert. Ein dritter, perspektivisch ausgerichteter Trend, der sich mit Blick auf die Exponate daraus indirekt ablesen lässt, ist das hohe Engagement und wirtschaftliche Interesse der Hersteller im Bereich von FTF und Automatisierten Mobilen Robotern (AMR).

Nahezu alle FFZ-Hersteller sind in diesem Segment bereits im Markt vertreten. Unter Einbindung von Sensorik sowie Methoden und Verfahren Künstlicher Intelligenz (KI) wird dabei die Entwicklungen Richtung autonom agierender Transportfahrzeuge verfolgt. So arbeitet etwa Still (Halle 10, Stand B41) auf Basis des Kommissionierers OPX iGo neo, der bereits autonom im Regalgang unterwegs ist, als deutscher Vertreter im europäischen Forschungsprojekt IMOCO (Intelligent Motion Control) mit, um FTF und AMR zu gänzlich autonom fahrenden Fahrzeugen weiter zu entwickeln. An ähnlichen Entwicklungen arbeitet die Jungheinrich AG (Halle 9, Stand B05).

Neben Exponaten auf den Ständen der FFZ-Hersteller ist das FTF- und AMR-Segment auf der LogiMAT 2022, erstmals insbesondere in der gesamten Halle 2 nebst Foyer konzentriert. Mehr als 80 Aussteller zeigen dem internationalen Fachpublikum dort ihre jüngsten Entwicklungen für FTF- und Roboter-basierte Automatisierung in der Intralogistik.

 

Plattformtransporter mit bis zu 65 Tonnen Traglast.
Auf der LogiMAT 2022 sind die internationalen FFZ-Hersteller aber vor allem im Segment der manuell geführten Flurförderzeuge mit den jüngsten Neuentwicklungen ihrer Geräte und deren Ausstattung vertreten. Mit zahlreichen Premieren präsentiert neben allen führenden Marktplayern nahezu die komplette Riege der internationalen Flurförderzeuge-Hersteller in den Hallen 9 und 10 ihr aktuelles Produkt- und Leistungsspektrum. Die Neuvorstellungen reichen von Geräten der Klassen 1 bis 3 über Zubehör und Anbaugeräte, Fahrerassistenz- und Flottenmanagementsystemen bis zu den jüngsten Lösungsangeboten in den Bereichen Antriebsalternativen, Batterie- und Energiemanagement. „Wir freuen uns darauf, auf der LogiMAT unsere Freunde endlich wieder bei einer physischen Veranstaltung auf unserem Stand zu treffen und wieder mit ihnen in Kontakt treten zu können“, charakterisiert Blade Feng, Forklift Business Unit Director, BYD Europe BV (Halle 10, Stand G61), die Stimmung unter den Herstellern. „Wir können es kaum erwarten, allen Besuchern unsere erweiterten alternativen Materialien und Handhabungslösung vorzustellen.“

Der Rothauspark und die Außenflächen zwischen den Hallen bieten Herstellern wie Jungheinrich und Linde zudem die Möglichkeit dem internationalen Fachpublikum ihre neuesten Stapler der Klassen 4 und 5 mit Verbrennungsmotor, ausgelegt auf die Abgasstufe 5, in Live-Demonstrationen vorzustellen. „Das zusätzliche Outdoor-Areal auf dem Messegelände ist der perfekte Ort, um die zahlreichen Verbesserungen und Vorteile der neuen Shooting-Stars mit ihren verschiedenen Antriebsarten Diesel, Treibgas, Elektro erlebbar zu machen und in Aktion zu zeigen“, urteilt Stefan Prokosch, SVP Brand Management Linde Material Handling (Halle 10, B21).

Die Jungheinrich AG, die sich inzwischen deutlich auch im Bereich der Lagertechnik und automatisierten Lagersysteme engagiert, hat bereits die Präsentation mindestens einer Premiere und mehrere Neuheiten angekündigt. Sicher wird darunter der wendige, kompakte Routenzug LiftLiner® für die Jungheinrich Elektro-Schlepper der EZS-Baureihen 1, 3 und 5 zu sehen sein. Überdies hat der Hamburger Hersteller zu Jahresbeginn als Neuheit einen Schmalgangstapler vorgestellt, der auf fahrerlose Einsätze als autonom fahrendes Flurförderzeug ausgelegt ist. Auch mit dessen Vorstellung kann man wohl rechnen.

Die Hubtex Maschinenbau GmbH & Co. KG (Halle 10, Stand D05) zeigt dem Fachpublikum erstmals einen selbstfahrenden Plattformtransporter aus dem „SFX“-Baukasten mit Traglastvarianten von 25 Tonnen, 40 Tonnen und 65 Tonnen. Der Transporter ist für manuelle Anwendungen im Innen- und Außenbereich konzipiert und lässt sich in modularer Bauweise mit verschiedenen Lenksystemen und einem Plattformhub ausstatten oder als FTF auslegen. Still fokussiert sich beim Messeauftritt in Stuttgart auf die Präsentation von AMR-Fahrzeugen aus der neuen ACH-Baureihe, die erstmal öffentlich zu sehen sein wird. Die AMR werden den Fachbesuchern in Symbiose mit automatisierten Vertikalförderern wie Schubmast- oder Schmalgangstaplern vorgestellt. Zudem wird der Hersteller auf der LogiMAT 2022 sicher die neuen Baureihen „LXT 120-350“ und „LXW 20-30“ seiner elektrisch angetriebenen Schlepp- und Transportfahrzeuge vorstellen. Als Assistenzsystem kommt dabei die „Descent Speed Regulation (DSR)“ zum Einsatz. Die last- und neigewinkelabhängige Geschwindigkeitsregulierung soll mehr Sicherheit bieten und eine erhöhte Umschlagleistung bei Rampenfahrten unterstützen.

 

Premiere neuer Elektro-Gegengewichtsstapler.
Hyster Europe (Halle 10, Stand C10) rückt mit der Vorstellung emissionsarmer und emissionsfreier Stapler das Thema „Powering YOUR Possibilities” in den Mittelpunkt des Messeauftritts in Stuttgart. Dabei bieten etwa die neuen Hyster®“J10-18XD“-Modelle mit Lithium-Ionen-Batterie eine Tragfähigkeit von bis zu 18 Tonnen. Die emissionsfreien Elektrostapler sollen in ihrer Leistung dem Vergleich mit Verbrennungsmotoren standhalten. Die Besucher der LogiMAT 2022 werden zudem zu den ersten Interessenten in Europa gehören, die das Debüt des neuen BYD-Gabelstaplers „ECB20S“ und der neuen „SEF“-Gegengewichtsserie des Herstellers miterleben können. Der Dreirad-Gegengewichtsstapler ECB20S bietet eine elektrische Feststellbremse, das neueste energiesparende Batteriemanagementsystem des Herstellers sowie ein überarbeitetes Hydrauliksystem und ist mit zwei Batterieoptionen verfügbar. Weitere Exponate zielen mit Tools auf Transparenz im Flottenmanagement sowie die Optimierung von Energieverbrauch und Batteriemanagement über Ferndiagnosen.

Dem Herstellernamen alle Ehre macht ein neuer Gegengewichtsstapler des schwedischen Herstellers Semax Material Handling AB (Halle 10, Stand G75), der erstmals auf der LogiMAT zu sehen ist. „Se max“ heißt ins Deutsche übersetzt „maximal sehen“. Das ist Programm für den neuen, kompakten Stapler, der mit dem Mast hinter der Kabine den Fahrern viel freie Sicht und ein smartes Handling transportempfindlicher Güter ermöglicht. Integrierter Teleskopvorschub, 0-900 mm (Option), schafft dabei eine markante Reichweite für präzises Warenhandling.

 

Nachrüstbares Assistenzsystem.
Mit Neuentwicklung bei den Zusatzausstattungen und Anbaugeräten sind überdies beispielsweise die PowerFleet GmbH (Halle 10, Stand C77), die Abertax Technologies Ltd. (Halle 10, Stand C29) und die Durwen Maschinenbau GmbH (Halle 10, Stand B39) in Stuttgart vertreten. PowerFleet zeigt mit der Messeneuheit „VAI-100“ ein kamerabasiertes Personen- und Fahrzeug-Warnsystem. Das nachrüstbare Assistenzsystem für Flurförderzeuge nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur Erkennung von Personen, Fahrzeugen und Hindernissen in seinem Arbeitsumfeld. Bei Unterschreitung eines konfigurierten Sicherheitsabstandes wird der Staplerfahrer unmittelbar visuell und akustisch vor Objekten in der Nähe gewarnt. Gekoppelt mit Flottenmanagement-System „VisionPro“ können Auswertungen über die Verletzung von Sicherheitszonen vorgenommen und im Visibility-Tool der Software angezeigt werden.

Abertax Technologies präsentiert mit der „Non-Metallic Liquid Level Sensor Electrode“ eine neuartige patentierte, metallfreie Sonde zur Füllstandsmessung von Batterieelektrolyt bei elektronischen Produkten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sonden auf Stahl- oder Bleibasis sind die neuen Füllstandsmesser korrosionsfrei und ermöglichen die unkritische Handhabung bei der Installation. Durwen stellt auf der LogiMAT 2022 eine repräsentative Auswahl ihrer wichtigsten Anbaugerätevor. Dazu zählen etwa Zinkenverstellgeräte mit SmartForks als Plug-in-Play-Lösung, eine Papierrollenklammer in 180°-Ausführung und Zinkenverstellgeräte in Kombination mit Teleskopgabelzinken. Als Innovationen wertet der Hersteller einen neuartigen Klemm-/Abschieber und eine neue Schneidballenklammer zum automatisierten Entdrahten. An unterschiedlichsten Ballen beispielsweise in der Altpapier- und Recyclingindustrie kappt die Neuentwicklung die Transport-Haltedrähte. Dabei fällt das Ballenmaterial nach dem Öffnen der Klammerfunktion in die vorgesehenen Lade- und Transporthilfsmittel. Die Drahtreste bleiben in der Greifeinheit stecken und können materialrein entsorgt werden.

„Mit den präsentierten Messepremieren innovativer Neuentwicklungen bietet die LogiMAT 2022 erneut den wohl umfassendsten Überblick über die aktuellen Geräte und Lösungsangebote der internationalen Flurförderzeug-Branche“, resümiert Messeleiter Michael Ruchty, EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH München. „Mit den Exponaten ihrer jüngsten Entwicklungen im Hardware-Bereich wie auch bei den Fahrerassistenz- und Flottenmanagementsystemen machen die Hersteller die Präsentationsplattform und Arbeitsmesse LogiMAT für die Fachbesucher zugleich zur wichtigsten Informationsbörse für zukunftsfähige Investitionsentscheidungen im Bereich der Flurförderzeuge. Ein Mehr an geballter Fachkompetenz wird ihnen nirgendwo geboten.“

 

Veranstalter: EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Joseph-Dollinger-Bogen 7, 80807 München
Tel.: +49 (0)89 32391-259 | Fax: +49 (0)89 32391-246
www.logimat-messe.de | www.logimat.digital

 


Quelle: LOGISTIK express Journal 2/2022

Zurück zum Ursprung als Weg aus der Corona-Misere?

Beim 5. eCommerce Logistik-Day 2020 Mitte September – als Premiere erstmals virtuell statt vor Ort – stand wie bei so Vielem im Moment das Thema Corona im Mittelpunkt. Ganz ohne Verschwörungstheorien oder typisch österreichisches Jammern, dafür mit kreativen Lösungsansätzen und Prognosen. Motto: „Neue Trends in der Logistik nach Corona! Erfahrungen aus der weltweiten Pandemie verändern Logistik Konzepte der Zukunft.“

Redaktion: Angelika Gabor.

Der 5. eCommerce Logistik-Day war definitiv anders als seine Vorgänger. Aber anders heißt nicht zwangsläufig schlecht. Wenige ausgesuchte Vortragende mit ausreichend Abstand und hunderte Teilnehmer vor den Bildschirmen, die quasi vom Sofa aus brandaktuelle Erfahrungsberichte hautnah erleben konnten. Schnell wurde klar: in jeder Krise gibt es Gewinner. Bei Corona sind es nicht nur die Maskenhersteller und Desinfektionsmittelproduzenten – laut Statistik gab es im Lockdown immense Zuwächse bei Jogginghosen und IT-Sicherheit.

Paketdienstleister erlebten Auftragsvolumina wie zu Ostern und Weihnachten zusammen. Jeff Bezos kann sich vom zusätzlichen Umsatz nur eines einzigen Tages gleich mehrere Modelle seines Lieblingsfahrzeuges Bugatti Veyron Mansory (Listenpreis 2,9 Mio Euro) in die Garage stellen. Dem gegenüber stehen Branchen mit Totalsperren und 100 Prozent Umsatzverlust. Was also tun, wenn nicht mal Kurzarbeit sinnvoll erscheint? Bernd Kratz, Gesellschafter des Instituts des Interaktiven Handels, berichtete von einem Fall, wo ein von den Schließungen betroffenes B2B Unternehmen seine Mitarbeiter an ein anderes Unternehmen verlieh, dem aufgrund der Grenzschließungen die Mitarbeiter fehlten. Positiver Nebeneffekt: die Mitarbeiter behielten ihren Job und beiden Unternehmen war geholfen.

Neue Wege: Sicherheit und Effizienz.
Krisen sind immer auch ein Beschleuniger: Unternehmen an der existenziellen Kippe verschwinden schneller vom Markt, Entwicklungen gehen rascher von statten. Abstandsregeln beispielsweise führten zur besseren Akzeptanz (da Notwendigkeit) von kontaktloser Zustellung – die davor oft noch undenkbar gewesen wäre. Auch hier kennt Kratz ein Praxisbeispiel: „Dank neuem System konnte ein KEP-Dienstleister die letzte Meile um 30 Prozent effizienter machen. Statt dass der Fahrer kommt und seine Pakete sortiert, übernimmt er ein voll beladenes Fahrzeug und betritt das Gebäude gar nicht mehr. So steigt nicht nur die Sicherheit vor Ansteckungen, der Ablauf wird auch beschleunigt.“

In der Krise kommt es häufig zu operativer Hektik, mangels Mitarbeitern möchten viele Unternehmen schnell automatisieren. Doch hier warnt Kratz eindringlich vor Schnellschüssen: „Ehe man Prozesse automatisieren kann, müssen sie optimiert werden.“ Schlechte Abläufe zu automatisieren ist vergebene Liebesmüh‘ und schade ums Geld.

Lokal statt global?
Ein Trend, der sich in diesem Jahr deutlich abgezeichnet hat, ist eine klare Regionalisierung. Die Devise: Sicherheit und Lieferfähigkeit sind wichtiger als die reinen Kosten. Die Supply Chain wird überdacht: regionale Beschaffung gewinnt wieder an Bedeutung, da internationale Transporte unter den Grenzschließungen und Ausfällen leiden. Und auch beim Endverbraucher kommt es zum Umdenken, weiß Rainer Will, CEO des Österreichischen Handelsverbands: einer Umfrage zufolge achten zwei Drittel der Kunden auf Regionalität.

Will verwies auf eine Initiative, die Bernd Kratz‘ Beispiel ähnelt: unter dem Titel „Händler helfen Händlern“ verliehen Unternehmen aus dem geschlossenen Non-Food-Handel temporär Arbeiter und Angestellte an den Lebensmittelhandel, um Arbeitsplätze zu sichern.

„Es findet eine starke Umverteilung hin zu e-Commerce statt. Gleichzeitig gehen 85 % der Händler von einem Umsatzverlust im heurigen Jahr aus, nur 13 % planen einen Mitarbeiterausbau.“ Zwar liegen die Insolvenzen momentan noch im Durchschnitt – allerdings wird das bei Inkrafttreten der aktuell ausgesetzten Insolvenzkriterien stark ansteigen. Besonders betroffen: der Fashionbereich. „Durch das Ausbleiben von Touristen und das Absagen von Veranstaltungen liegt das Minus in dem Bereich bei 55 bis 62 %“, so Will. Klar – ohne Ballsaison kauft auch keiner ein Ballkleid. Schon vor der neuerlichen Maskenpflicht gingen die privaten Haushaltsangaben in Österreich um 15 Milliarden zurück – Summen, die nicht mehr aufgeholt werden können. Eine Initiative des Handelsverbands zur Schaffung von Webshops soll dem entgegenwirken – immerhin liegt die Prognose beim Online-Lebensmittelhandel bei einem Plus von 29%.

Logistik wird grüner.
Innovative Logistikkonzepte für den Onlinehandel sind eines der Steckenpferde von Thomas Kaiser, SSI Schäfer Sales Manager Food Retail. „In der Krise hat sich einmal mehr gezeigt, dass Logistik systemrelevant ist“, weiß er. Das Lager spielt dabei eine wesentliche Rolle, schließlich soll sein Footprint so klein wie möglich bei maximaler Leistung sein. Da manuelle Kommissionierung personal- und zeitaufwändig ist, kommen beispielsweise fahrerlose Transportsysteme (FTS) als flexible Lösung zum Einsatz. „Es ist besonders wichtig, die Kosten pro Einheit zu reduzieren. Nachhaltigkeit in der Intralogistik mit Fokus auf Energieeffizienz im gesamten Gebäude – beispielsweise durch Isolierung und LED-Beleuchtung – werden immer wichtiger. Weiteres Schlagwort: „green crane technology“, beispielsweise durch den Ersatz eines Kettenförderers durch eine Rollenbahn, um Energie zu sparen oder „green IT“ mit predictive forecasting.

Lieferketten absichern als Fokus.
Dr. Max Winkler, Vice President Product Development Supply Chain Solutions bei Dematic brachte es auf den Punkt: „Die Covid-19-Krise ist ein Weckruf hinsichtlich der Absicherung von Lieferketten angesichts Werks-, Lager- und Grenzschließungen. Gleichzeitig ist sie der Durchbruch im Bereich Lebensmittel für e-Commerce.“ Das Motto ist daher klar: „second region statt second source“.

Als Konsequenz aus der Krise sah auch er eine verstärkte Regionalisierung inklusive Aufbau regionaler Läger. „Man braucht nun Puffer bei Beschaffung UND Absatz“, betonte er. Seiner Meinung nach wird auch nach ausgestandener Krise zumindest ein Absatzweg dauerhaft online sein müssen, und zwar nicht nur bei Herstellern, sondern auch bei Händlern. Winkler geht davon aus, dass in Zukunft Kooperationsnetzwerken zur Effizienzsteigerung größere Bedeutung zukommen wird – und zwar zwischen Handel, Transporteuren und Lager. Gleichzeitig steige der Bedarf an Flexibilität und skalierbaren Lösungen. Viele der Kunden, die im ersten Halbjahr zum Onlineeinkauf gezwungen waren, haben Gefallen daran gefunden und bleiben dabei. Für ihn ist die Automatisierung ein nötiger Teil der Resilienz: „Roboter bekommen kein Covid-19“. Daher sei auch die Hälfte der KION Angebotsflotte als FTS erhältlich.

Winkler rechnet mit einer deutlichen Markt-bereinigung, insbesondere bei Kleidung: „Es werden dadurch Flächen frei für neue Nutzer. Beim Food-e-Commerce gibt es einen Trend hin zum Micro-Fulfillment, kleine Läger direkt beim Kunden“. In den USA werden aktuell geschlossene Einkaufszentren als Lagerflächen genutzt. Je nach regionaler Begebenheit müssen neue, dezentrale Konzepte geschaffen und umgesetzt werden. Vor allem auch, um die gestiegen Kundenerwartung zu befriedigen. Und hier sind wir wieder beim eingangs erwähnten Nutznießer, an dem sich alles misst: „Amazon setzt die Standards, und wer erfolg-reich sein will, muss da mithalten“, so Winkler, der gleich einen weiteren brandaktuellen Schwerpunkt nennt: Cybersecurity. Durch Homeoffice stiegen nämlich nicht nur Fernabsatz und Internetdatenvolumen, sondern auch bösartige Hackerattacken und Cyberkriminalität erlebten einen Boom, der noch lange nachwirkt.

Insgesamt war die Stimmung beim 5. eCommerce Logistik-Day gut und die Sprecher wirkten durchaus optimistisch, dass uns zwar die Pandemie noch eine Zeit begleiten wird, trotzdem aber eine gewisse Normali-tät einkehren wird – wenn auch unter anderen Voraussetzungen. Flexibilität, Resilienz,
Volatilität; Das sind die Schlagworte, die das Handeln und den Handel der Zukunft bestimmen. Die Logistik war schon immer ein Chamäleon und wird sich auch jetzt an alles anpassen.

2021 wird dann der 6. eCommerce Logistik-Day über die Bühne gehen, das steht fest – in welcher Form, steht allerdings noch in den Sternen. Lassen Sie sich überraschen. (AG)

Quelle: LOGISTIK express Ausgabe 5/2020

Einfach mal die Perspektive ändern

Bei der exklusiven Material Handling & Logistics Conference (MHLC) Europe 2020 in Stuttgart kommen Sprecher zu Wort, die man nicht unbedingt mit Logistik in Verbindung bringt. Aber genau das macht die Veranstaltung so spannend. Das und die Tatsache, dass nicht jeder teilnehmen darf.

Redaktion: Angelika Gabor.

Am 8. und 9. März, im Vorfeld der LogiMAT, findet die MHLC im Goldbergwerk Fellbach und im Mövenpick Hotel Stuttgart Flughafen statt. Zielgruppe: Entscheidungsträger der Intralogistik, die auch über den Tellerrand hinausblicken und kreative Lösungen und Denkanstöße erhalten möchten. Das Besondere an den Vorträgen und Workshops ist ihre Unabhängigkeit.

„Man kann keinen Speaking Slot kaufen“, bestätigt Dominic Fischer, Eventmarketingmanager beim Eventsponsor Dematic. Statt dessen wählt ein Gremium die Themen, die den Kunden wirklich unter den Nägeln brennen – und engagiert dann neutrale Experten aus ganz Europa, die oft aus ganz anderen Themenbereichen kommen. „Wir wollen Antworten auf die Frage, was die Zukunft der Intralogistik beeinflusst“, so Fischer. Maximal 300 Teilnehmer kommen in den Genuss der Veranstaltung – alle auf Entscheiderlevel. Fischer: „Hier zählt nicht das Sehen und Gesehen werden, sondern es geht darum, dass wirklich jeder Teilnehmer etwas lernen und für sich mitnehmen kann. Natürlich bietet die Konferenz auch eine exklusive Networking-Plattform für den europäischen Markt.“ Die Eröffnung der MHLC im Rahmen eines Galadinners am 8. März übernimmt Bruce Dickinson. Während viele ihn nur als Sänger der Band Iron Maiden kennen, ist er auch ein überaus erfolgreicher Unternehmer und Pilot.

Der 9. März ist dann vollgepackt mit teils provokanten Keynotes und Workshops. Den Anfang macht Lars-Johan Jarnheimer, Vorstand der IKEA Gruppe, er spricht über Unternehmensentwicklung, zukünftige Aspekte und den Wandel der Supply Chain. Anschließend finden vier parallele Workshops statt, die sich mit unterschiedlichen Themen befassen: zum Veranstaltungsmotto „MOVE“ und über Riskmanagement inspiriert Dominik Neidhart, erster europäischer Gewinner des Americas Cup. Im zweiten Workshop, „next generation supply chain“ geht es um die Robotik in Zeiten der Digitalisierung. Workshopleiter: Dominic Bösl, Leiter Robotic Future bei Festo und Crystal Parrott, VP Robotic Excellence Center bei Dematic. In Sachen Digitalisierung macht Shivvy Jervis niemand etwas vor, bereits vier Mal wurde die Broadcasterin als Innovations-Futurist ausgezeichnet. Ihr Thema: „Emotive AI’, Hybrid Data, Bio-Security, Cyber Security & Digital Identity – What’s Coming? Forget IoT, it’s the Internet of Everything.“ Beim vierten Parallelworkshop stehen Energieeffizienz und Green Warehouses auf dem Programm. Dr. Jeremy Leggett, Gründer von Solarcentury und SolarAid wird mit Chicco Testa, Vorstandsmitglied der Telit Communications, Optimierungspotenziale identifizieren.

Nach einer kurzen Snack- und Netzwerkpause finden wieder vier parallele Workshops statt. Effy Vayena, Professorin für Big Data und Ethik künstlicher Intelligenz am ETH Zürich thematisiert den Einfluss künstlicher Intelligenz auf Führungsstil und Belegschaft. Im Workshop „Next Generation Supply Chain“ warten gleich vier Experten: Luis Solis, Direktor des Advanced Learning Innovation Programms an der IE Business School, Josh Valman, Gründer und Leiter der RPD International, Phillip Siefer, Gründer des alternativen Start-Ups Einhorn sowie der Digitalisierungsexperte und Start-Up-Investor Uwe Horstmann. Über digitale Störungen und darüber, wie künstliche Intelligenz Technologie verschwinden lässt, sinniert im 3. Workshop der Unternehmer und Analyst Dr. Rand Hindi. Beim vierten Parallelworkshop mit Helmuth Ludwig, CIO der Siemens AG, steht die Transformation eines Unternehmens hin zur digitalen Optimierung im Fokus.

Nach der Mittagspause startet der Nachmittag mit einer Keynote von Porter Erisman. Der ehemalige Vizepräsident der Alibaba Gruppe und Experte für e-Commerce in Asien wird dem Publikum das “Alibaba Concept” und die damit verbundenen Veränderungen des Marktes näherbringen. Anschließend wieder die Qual der Wahl zwischen vier hochkarätigen Workshops mit unterschiedlichen Themenbereichen: der Polarforscher Sir Ranulph Fiennes thematisiert „Marketing for CEOs – Death or Glory in the Digital Age“. José Luis Rodríguez, Logistikleiter, Ahorramas Supermarkt und Thomas Steverding, Senior Group Manager Strategie und Geschäftsentwicklung bei DPD sprechen über Gegenwart und Zukunft von Same Day Delivery und der letzten Meile. Claudia Olsson, Strategin für für digitale Transformation wird Hybrid-Realität und Technologietrends gegenüberstellen.

Den vierten Workshop leitet Tom Purves, ehemaliger BMW Nordamerika und Rolls Royce-CEO. Der nächste Parallelworkshop-Block folgt nach einer weiteren kurzen Pause. Gestärkt muss man sich dann erneut entscheiden. Der führende Motivationstrainer Adrian Webster ruft dazu auf, sich von anderen zu unterscheiden und so erfolgreich zu sein. Der zweite Workshop ist eine von KION gehostete Podiumsdiskussion mit Markus Sontheimer, Vorstandsmitglied der DB Schenker AG.

Titel: „Start-up Hype meets Industry-Change“.
Die Risiken und Chancen von Big Data und Datensicherheit thematisiert der dritte Workshop. Mitwirkende: der führende Datensicherheitsanalyst und Hacker FC sowie Dr. Viktor Mayer-Schönberger, Big Data Experte und Professor für Internet Governance an der Oxford Universität. Last but not least der vierte Parallelworkshop mit Hans-Peter Hiemer, ehemaliger Geschäftsführer von s. Oliver und Inhaber von b4b. Bei ihm geht es um adaptive Produktivität und agile Transformation von Geschäftsmodellen im und für das digitale Zeitalter.

Einen Kracher verspricht die Abschluss-Keynote.
Unternehmer und Ex-Formel 1 Fahrer David Coulthard sowie Unternehmer und Formel 1 Manager Mark Gallagher haben Geschwindigkeit im Blut. In der Motivationsrede gilt daher nur ein Fokus: Speed! Neben den hochkarätigen Sprechern und dem sorgsam zusammengestellten Programm locken noch Aussteller und die „Future Lobby“ mit aufstrebenden, innovativen Start-Ups zu der exklusiven Veranstaltungsreihe. „Die nächsten geplanten Austragungsorte sind England und Spanien“, verrät Fischer. Also am besten dieses Jahr in Stuttgart teilnehmen, denn so nah kommt die MHLC nicht so schnell wieder. (AG)

E-Magazin Archiv: LOGISTIK express Journal 1/2020  https://epaper.logistik-express.com/
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